Mehr bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum
Bürgerdialog zur Park und Freiraumgestaltung
Der Park und die Freiraumplanung rücken immer stärker in den öffentlichen Fokus der Planungen für die Mitte Altona. Dies ist unabhängig von den derzeitigen Unsicherheiten im Bezug auf den Zeitplan des Gesamtprojektes durch die immer noch ausstehende definitive Aussage der Bahn AG zur Verlagerung des Fernbahnhofs Altona an den neuen Standort am Diebsteich. Auch in einem ersten Bauabschnitt wird der Park und werden die Freiräume auf dem Areal hohe Aufenthaltsqualitäten für alle NutzerInnen besitzen.
Weite Bereiche des neuen Stadtteils sind für einen neuen großen Park reserviert, der sich durch das gesamte Areal von Norden bis nach Süden entwickeln und seinen Schwerpunkt im Herzen des neuen Stadtteils im nördlichen Bereich gegenüber der Holsten Brauerei ausbilden wird. Es wird ein grünes Zentrum, auch für die umliegenden Stadtteile.
Bei den konkreten Planungen steht der breite Dialog mit den BürgerInnen Altonas am Anfang der Überlegungen. Die artikulierten Wünsche und Nutzungsanforderungen der BürgerInnen an den Park bilden die Grundlage für den Auslobungstext des jetzt anstehenden freiraumplanerischen Wettbewerbs. Den an den Wettbewerb beteiligten ArchitektInnen und FreuraumplanerInnn steht damit ein fundiertes Anforderungskonzept für den Park zur Verfügung.
Um diese Ziele zu formulieren wurden in der letzten Zeit mehrere Workshops durchgeführt, zuletzt am 19. Januar 2013 in der Louise-Schröder-Schule. Ein Termin, der - wie ich aus eigenem Erleben berichten kann -, sehr viel Anklang fand!
Nachbesserungen
Die SPD Bürgerschaftsfraktion hat sich kritisch mit dem Masterplan beschäftigt und auf deutlichen Nachbesserungen bestanden. Diese wurden noch vor dem Masterplan in der Bürgerschaft beschlossen und fließen dann in die Abwendungsvereinbarungen zwischen der Stadt und den Grundstückseigentümern mit ein. Durch den breit angelegten, bisweilen kontrovers gefuehrten Dialog zwischen den Bürger und Bürgerinnen vor Ort, der Politik, der Verwaltung und weiteren Institutionen entwickelt sich der Masterplan stetig weiter und nimmt neue und weitergehende Aspekte des urbanen Zusammenlebens auf. Dieser intensive Bürgerdialog wird während der gesamtem Planungs- und Realisierungsphase fortgeführt.
Zum Nachlesen im Anhang ein ergänzendes Petitum der Abgeordneten der SPD-Fraktion des Stadtentwicklungsausschuss...
Bürgerforum Mitte Altona: Gespräche
In der Zwischenzeit wurden weitere Konzepte und Papiere erarbeitet, viele Gespräche vor und hinter den Kulissen geführt, unter anderem zwischen dem früheren stadtentwicklungspolitischen Sprecher meiner Fraktion, Andy Grote und mir mit dem Koordinierungsgremium im neuen Info-Zentrum. Wir hatten viele der dort aufgekommenen Fragen in einem Katalog zusammengefasst der Behörde zugeleitet, die Antworten dann wiederum dem Gremien.Zum naechsten Gespräch begleitete uns auch der neue Sprecher, Dirk Kienscherf. Die Senatsdrucksache steht im August und September zur Ausschussberatung an.
Mitte Altona
Die Verlagerungspläne der Bahn AG für den Fernbahnhof haben ganz neue Perspektiven für Altona eröffnet: Mitten in Altona könnte ein riesiges neues Stadtquartier entstehen!
Angesichts des dringenden Bedarfs an bezahlbarem Wohn- (und auch Arbeits-)raums birgt die Entwicklung dieser Fläche natürlich enorme Chancen. Trotzdem: wie fast überall, wo jetzt gebaut werden soll, regt sich auch Widerstand, gibt es vielerlei Befürchtungen, vielerlei berechtigte oder auch mal völlig überzogene Erwartungen und Wünsche hinsichtlich der Umsetzung. Dass die Bahn sich immer noch nicht entgueltig festgelegt hat, sorgt ebenfalls für Irritationen.
Für die um die Harkortstraße ansässigen Gewerbetreibenden und Kreativen bergen die Planungen außerdem ganz eigene Risiken, denn neben der Frage nach bezahlbarem Arbeitsraum stellt sich ihnen auch die Frage nach den verlorenen Synergien, wenn die aktuell hohe Konzentration in dem Bereich mit der neuen Bebauung verloren zu gehen droht.
Mehr dazu siehe Pressemeldungen
Neue Planungskultur
Der SPD-Senat hat sich zum Ziel gesetzt, den überfälligen Wohnungsbau in Hamburg voranzubringen und insbesondere durch große Anstrengungen beim bezahlbaren Mietwohnungsbau den sozialen Ausgleich in der Stadt und den Stadtteilen zu fördern. Um die laufenden und wichtigen neuen Projekte umzusetzen, braucht es aber eine offene dialogische Planungskultur. Es braucht einen Ort, an dem BürgerInnen und ExpertInnen zusammen kommen und über die Zukunft ihrer Stadt kommunizieren können. Die BürgerInnen müssen sich informieren und ihre Ideen einbringen können, damit Stadtentwicklung nicht über ihre Köpfe hinweg passiert. Wir haben als SPD-Fraktion gleich zu Anfang der Legislaturperiode einen entsprechenden Antrag eingebracht.
Persönliche Begleitung
In den letzten Monaten fanden einige BürgerInnenforen und Workshops statt, an denen ich, soweit möglich, teilgenommen habe. Dabei wurde immer wieder Unmut über die abwesenden PolitikerInnen geäußert. Ich will aber festhalten, dass Politik eigene Gremien hat, in denen wir uns mit der Sache beschäftigen - wir sollten nicht auch noch vor Ort das Geschehen dominieren. Das sind eben Foren, in denen nicht wir PolitikerInnen, sondern Leute vor Ort zu Wort kommen sollten. Und die Wünsche und Forderungen erreichen uns sehr wohl. Nichtsdestotrotz: Mir war es wichtig, zumindest punktuell mitzubekommen, wo die Knackpunkte liegen, und was die AltonaerInnen in Hinblick auf das neue Quartier sich wünschen und was sie befürchten. Nun wurde von jeder Fraktion eine Ansprechperson für die Belange rund um die Neue Mitte Altona benannt. Für meine Fraktion bin ich das.
Masterplan
Der Masterplan für die Neue Mitte basiert auf dem Entwurf, der den Wettbewerb in 2010 gewonnen hatte. Die weitere politische Beschlussfassung zum Masterplan ist in der Bezirksversammlung bereits erfolgt. Die Bürgerschaft befasst sich damit jetzt, nachdem der Senat sich befasst hat. Alle Bürgerforderungen, die während des Beteiligungsprozesses Mitte Altona zusammengetragen wurden, sollen dabei ebenfalls den politischen Entscheidungsträgern gemeinsam mit dem Masterplan zugeleitet werden. Die entsprechenden Unterlagen - Masterplan, kommentierte BuergerInnenforderungen - sind auf hamburg. de hier abrufbar.
Thementage
Der Thementag Mitte Altona - leben und Wohnen traf auf reges Interesse. Ca. 90 Personen beschäftigten sich damit in Plenum und in Arbeitsgruppen. VertreterInnen von Baugemeinschaften und Genossenschaften gaben ebenso wie VertreterInnen von Projektentwicklern, Verwaltung (der Oberbaudirektor war ebenfalls anwesend) und Institutionen wie der Kreativgesellschaft spannende Hinweise. Deutlich wurde aber auch die Komplexität der Planungsphase, die jetzt nach Verabschiedung des Masterplans ansteht.
Inklusion - Altona für alle!
Das Forum „Eine Mitte für Alle“ hat Zusätze im Masterplan angeregt, die ich für sehr sinnvoll halte! Im angehängten Dokument die gesamten Ergänzungsvorschläge...
Neue Mitte Altona
Die SPD Altona lud ein zu einer Veranstaltung am 11. April um 19:30 Uhr im Altonaer Museum mit Senatorin Jutta Blankau, dem Journalisten Christoph Zeuch, dem Stadtplaner Mario Bloem sowie Thomas Adrian (SPD-Fraktionsvorsitzender der Bezirksversammlung Altona), Mark Classen (Vorsitzender des Planungsausschusses der BV) und Gabi Dobusch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion und Wahlkreisabgeordnete Altona).


