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Kultur in Altona

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Frauenmusikzentrum gerettet und gesichert!

Am 19. Oktober feierte das Frauenmusikzentrum mit einer großen Party in der Fabrik sein 25-jähriges Jubiläum. Das Zentrum ist als Kulturinstitution zur Förderung von Musikerinnen in Altona bzw. ganz Hamburg nicht mehr wegzudenken. Dabei war bis zuletzt das Weiterbestehens des Frauenmusikzentrums in Ottensen an seinem Standort in der Großen Brunnenstraße gefährdet. Der bisherige Eigentümer wollte die Immobilie zu verkaufen und setzte durch die Kündigung zum 31.3.2013 das Zentrum unter Zugzwang. Nun gibt es eine langfristige Lösung und das Frauenmusikzentrum ist an seinem bisherigen Standort gesichert. Die Hamburger Lawaetz-Stiftung hat die Immobilie mit einem Darlehen der Dreilinden gGmbH gekauft und einen 20jährigen Mietvertrag mit dem Zentrum geschlossen. Ich freue mich, dass somit die großartige Arbeit weitergehen kann und auch die kommenenden Jahre tolle Musikerinnen einen Ort zur künstlerisch-kreativen Entfaltung haben! Herzlichen Glückwunsch!

Zwangsarbeiterlager Norderstraße

Am 27. Januar, dem „Holocaust“-Gedenktag und dem Tag der Auschwitz-Befreiung, wurden am Technischen Rathaus Stolpersteine verlegt. Bisher war kaum bekannt, dass sich dort während des 2. Weltkrieges ein Lager für Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten Osteuropas, aber auch aus Staaten wie Belgien oder Frankreich befunden hatte. Erst 2011, als sich ein Überlebender persönlich an unseren Ersten Bürgermeister Olaf Scholz wandte, wurde man auf diesen historischen Ort aufmerksam. Mich als ehemalige Saarländerin freut natürlich besonders, dass gerade jetzt, zum 50. Jahrestages des deutsch-französischen Elysee-Vertrages, viele französische Gäste – Überlebende, Angehörige und Nachkommen – unserer Einladung zur Einweihung folgten. Und selbstverständlich habe ich einen der Stolpersteine für die in der Bombennacht vom 24. auf den 25. 7. 1943 ("Feuersturm“) ums Leben gekommenen Franzosen zu gestiftet. (Die französischen Redebeiträge wurden übrigens von SchülerInnen des Gymnasiums Allee übersetzt - eine schöne Geste!)

Weitere Bilder

Infotafel mit den 13 verlegten Stolpersteinen

Zwangsarbeiterlager Norderstraße 4

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Quartierfonds - Stadtteilkulturmittel

Die Bürgerschaftsfraktion will Einrichtungen der Stadtteilarbeit in den Bezirken langfristig stärken. Dafür sollen in den Jahren 2013 und 2014 jeweils 1,5 Mio. Euro (also insgesamt 3 Mio. Euro) zur Verfügung stehen. Die Mittel werden den Bezirken bereitgestellt und durch die Bezirksversammlungen verteilt. Damit liegt die Entscheidung zur Vergabe über Mittel zur Förderung der Stadtteilkultur nun direkt vor Ort. Anlass für den Quartiersfonds ist der Wunsch der SPD-Bürgerschaftsfraktion, die Stadtteilkultur als Garant für die Verbesserung des Zusammenlebens in den Bezirken zu fördern und zu starken. Die 3 Mio. Euro werden anhand der Einwohnerzahl an die sieben Bezirke verteilt und können an erfolgreiche und wichtige Projekte der Stadtteilarbeit, insbesondere Community Center, Stadtteilkulturcentren und Bürgerhäuser vergeben werden. Da die Bezirke die Verfügung über den Fonds erhalten, können sie vor Ort schnell auf Veränderungen in den Stadtteilen regieren und sich verändernden Situationen anpassen.
Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft schließt so auch Lücken, die durch die Kürzungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung in der bezirklichen Stadtteilarbeit gerissen wurden und schafft einen aufgestockten und verstetigten Quartiersfonds.

Fabrik - Kultur- und Kommunikationszentrum

Fabrik - Kultur- und Kommunikationszentrum

Die Fabrik wird saniert!

Seit über 40 Jahren macht das Kulturzentrum im Herzen von Altona Kinder- und Jugendarbeit, veranstaltet Lesungen, Diskussionen, Theater - vor allem aber Live-Musik-Veranstaltungen. Auf der Konzertbühne standen schon Größen aus den unterschiedlichsten Musik-Genres: von AC/DC über Miles Davis und Nina Simone bis John Zorn.
Aktuell jedoch war der Weiterbetrieb der Fabrik gefährdet. Mich als Altonaerin freut es daher besonders, dass nun der Antrag der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft beschlossen wurde, der Fabrik Mittel aus dem Sanierungsfonds 2020 zur Vergügung zu stellen, um um den Sicherheits- und Hygienevorschriften nachkommen zu können. So kann dieses weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannte Haus, das Symbol für 'Kultur für alle' wieder gut aufgestellt seiner engagierten Arbeit nachgehen. Auf die nächsten 40 Jahre!

Vor der Kaserne

Vor der Kaserne

Stadtteilrundgang - Backsteinfassaden in Altona

Steigende Energiekosten durch knapper werdende fossilie Heizstoffe machen die Isolierung von Häusern notwendig - die typische Hambuger Backsteinarchitektur gerät damit allerdings in Gefahr. Die historischen Fassaden verschwinden zunehmend hinter Dämmmaterial und wir verlieren unser "rotes Gesicht".
Im Rahmen des Rundgangs wollte ich mir vor Ort in Gesprächen mit Expertinnen und Experten ein Bild über den Stand der Sanierungen machen. Ich wollte auch erfahren, wie die Veränderung der Fassaden auf die Bürgerinnen und Bürger Altonas, wirkt. Deshalb hat mich die rege Beteiligung sehr gefreut!

Stadtteilrundgang2

Stadtteilrundgang2

Viktoria-Kaserne

Zur Sommertour 2012 besuchte ich mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden und Kollegen auch die Viktoria-Kaserne. Dort ist einiges in Bewegung gekommen, seit Kreative aus dem mittlerweile abgerissenen Frappant zunächst einmal vorübergehend in der - damals ebenfalls für den Abriss vorgesehenen - Kaserne unterkamen.
Mittlerweile steht die Viktoria-Kaserne unter Denkmalschutz und im Raum steht eine langfristige Nutzung des Gebäudekomplexes und die Etablierung als künstlerisch-kreatives Zentrum. Wie genau die Lösung aussehen kann - darüber findet seit Längerem ein reger Austausch in unterschiedlichen Konstellationen statt. Altona profitiert jedenfalls schon jetzt: Es gibt Kooperationen mit umliegenden Schulen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Begegnungen im Garten und vieles mehr - alles derzeit in Selbstverwaltung!

Hier in Altona sind es weniger die Schumacher-Bauten, die unser Stadtbild bestimmen, sondern die Bauten von Oelsner und Ostermeyer – beides herausragende Architekten der Moderne Anfang letzten Jahrhunderts: Helmholtzsiedlung, Friedrich-Ebert-Hof – das sind typisch Altonaer Beispiele für sozialen Wohnungsbau, der neue Maßstäbe setzte. Ob es die ungewöhnliche Licht- und Luftdurchlässigkeit, die neuartige Funktionalität der Balkons oder die spezielle Anordnung der Gebäuderiegel sind – wir sind gerade erst dabei, das Außergewöhnliche der Bauten, die teilweise unter Denkmalschutz stehen, wiederzuentdecken und schätzen zu lernen!

Altonaer Museum

Ich hatte mich in der letzten Legislaturperiode sehr für den Erhalt des Altonaer Museums eingesetzt. Nun ist es tatsächlich gelungen, den Erhalt zu sichern. Die SPD Fraktion hat gleich zu Anfang der aktuellen Legislaturperiode einen Antrag eingebracht, der entsprechend einer Forderung der Bürgerinitiative zum Erhalt des Museums eine entsprechende Änderung des Stiftungsgesetzes umsetzt. Außerdem haben wir eine Umwidmung von 1 Million Euro aus dem Sonderausstellungsfonds beschlossen: Diese Mittel kommen jetzt direkt den Museen zu Gute, so dass sie besser und langfristiger damit planen können.

Altonaer Museum Sortierung

Altonaer Museum Sortierung

Nacht der Museen

Logischerweise habe ich die Lange Nacht der Museen 2011 im Altonaer Museum, das auf meinem Nachhauseweg liegt, ausklngen lassen. Dort war zu fortgeschrittener Uhrzeit noch Musikalisches zu vernehmen.

Backsteine

Auf dem Sommerfest der SPD Ottensen in 2012 kamen sie zum Einsatz: Spezielle kleine Backsteine, gebrannt in einer Ziegelei in Dänemark, ganz im Farbspektrum von Oelsner. Und siehe da - Jung und Alt hatten den ganzen Nachmittag über viel Spaß beim Bauen!

Backsteinbauten 2
Backsteinbauten 3
Backsteinbauten 5

Fraktionschef on Tour 2011 im Altonaer Museum

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel nutzte die Sommerpause 2011, um Termine vor Ort wahrnehmen zu können. In Altona besuchte er zusammen mit mir unter anderem auch das Altonaer Museum. Torkhild Hinrichsen war so nett und führte uns persönlich durch das Haus.

Altonaer Museum Eingang
Altonaer Museum Keramik
Altonaer Museum Inventar

(Inter-)Kultur

Gerade in Altona häufen sich die kulturellen Ereignisse, die auf Interkulturalität setzen. Das Festival EIGENARTEN gehörte dazu, ebenso die türksich-deutschen Theaterveranstaltungen im Rahmen der Altonale sowie das Symposium im Mut-Theater.

Mut-Theater im thalia in der Gaussstrasse

40 Jahre Fabrik

40 Jahre Fabrik - das musste gefeiert werden! So gab es denn auch gleich zwei Veranstaltungen zum Geburtstag: Die eine hochkarätig besetzt mit unserem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, die andere dann mit Lokalgrößen wie mir selbst und Michael Wendt von der Motte, die ja ebenfalls 40-Jährigen feierte.
Heute gar nicht mehr vorstellbar, wie revolutionär damals die Idee von Stadtteil- und Soziokultur war!

Gratuliert zum 40.: Olaf Scholz

Olaf in der Fabrik
Kinderchor